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	<description>* Kunst * Kreativität * Mentales *</description>
	<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:35:45 +0000</pubDate>
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		<title>Montag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a. wie allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Montag]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich wieder Montag! Schrecklich diese beiden Tage voller Zeit! Das elendlange schlafen in der Früh, sich räkeln und strecken mit den Katzen unter der warmen Decke - das führt zu überhaupt nichts, ist langweilig und uninteressant. Ausgedehntes Frühstück? Igitt! Wem kann das ernsthaft gefallen? Wenn der Tisch sich biegt mit frischen Semmeln, Wurst, Käse, weichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder Montag! Schrecklich diese beiden Tage voller Zeit! Das elendlange schlafen in der Früh, sich räkeln und strecken mit den Katzen unter der warmen Decke - das führt zu überhaupt nichts, ist langweilig und uninteressant. Ausgedehntes Frühstück? Igitt! Wem kann das ernsthaft gefallen? Wenn der Tisch sich biegt mit frischen Semmeln, Wurst, Käse, weichen Eiern, frisch gepresstem Orangensaft und Obstsalat? Na geh bitte! Eine stresslose Runde Sport mit anschliessender Körperpflege scheint nur Masochisten zu gefallen. Die beiden freien Tage einzuteilen in: mag ich machen, mag ich nicht machen, ich mach nur was mir Spass macht und sonst nix - das ist wahrlich etwas für Psychopaten.  Naja diese 48 Stunden verfügbare, freie Zeit werden wir schon irgendwie totschlagen. Wenns sein muss mit Gewalt. Wenns sein muss mit lesen, essen, Kino, Vergnügen, Natur. Aber nur wenns wirklich sein muss. Ansonsten: zeitig schlafen gehen, damit endlich wieder Montag wird.</p>
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		<title>Bonjour Paris!!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 07:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a. wie allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Ding dong! „ …. Fehr geehrte Paffagiere! Wir begrüffen fie fehr herzflich an Board unferer fly NIKI Mafine auf dem Flug nach Parif! Wir wünfen ihnen eine angenehme Reife und einen fönen Aufenthalt in Parif! Die Auffentemperatur in der Ftadt der Liebe beträgt minuf fieben Grad …“
 
Unwillkürlich kam ihr der Gedanke, dass es der österreichischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Ding dong! „ …. Fehr geehrte Paffagiere! Wir begrüffen fie fehr herzflich an Board unferer fly NIKI Mafine auf dem Flug nach Parif! Wir wünfen ihnen eine angenehme Reife und einen fönen Aufenthalt in Parif! Die Auffentemperatur in der Ftadt der Liebe beträgt minuf fieben Grad …“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Unwillkürlich kam ihr der Gedanke, dass es der österreichischen Fluglinie sehr hoch anzurechnen sei, Menschen mit so gravierenden Sprachfehlern nicht nur anzustellen, sondern sie – höchstwahrscheinlich aus therapeutischen oder Heilungsaspekten – so viel wie nur möglich sprechen zu lassen.<span id="more-184"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Natürlich wusste sie, dass es mehr als kindlich ist, Menschen mit Sprachfehlern zu verlachen, aber es passte irgendwie ganz gut dazu, sozusagen als Auftakt dieses Minicitytrips mit Schwester, Nichte und Freundin.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Voila Paris! Nous venons!! L´aventure peut commencer!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Vom Stil dieser Reise dürfte es sich hierbei um eine Art Pilgerreise handeln. Alles, was sie benötigen und mithaben tragen sie an ihrem Körper: Schwester: dicke, warme Jacke, Winterstiefel, lustige Skihaube, Rucksack und Kameratasche. Nichte: apart geschminkt, jugendlich hübsch und warm gekleidet, Moonboots, Rucksack, Handy immer griffbereit. Freundin: luftig, eleganter Versacemantel, rote Haube, roter Schal. Sie selbst pilgert in knallrot-oranger Jacke, mit mehr oder weniger dazuzpassender roter Skimütze, die prall gefüllte Handtasche wie ein Postbote quer am Körper hängend.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Dieses Bild also gaben sie ab! Von nun an wird Paris´ Strassenbild von vier fröhlich kichernden bis schallend lachenden Figuren geprägt sein. Es ändern sich im Laufe der nächsten 48 Stunden maximal ihre Kopfbedeckungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Würde man von einem Satelliten aus die Kleingruppe verfolgen – und das wäre wahrlich nicht schwierig aufgrund der feuerroten Jacke – ergäbe sich am ersten Tag folgender Kurs: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">über die alte Holzbrücke zur Notre Dame – kleines Bistro auf chocolat chaud – WC – Hotel de Ville – Centre Pompidou – Les Halles – WC – Eglise Saint Eustache – l´Opera – Galeries Lafayette – WC – Bistro chez Antoine – WC – Metro – Louvre – WC – Les Tuileries – Autobus – Champs Elisees – Ladurreé – WC – (hab ich schon erwähnt, dass die Nichte an leichter Blasenentzündung und die anderen Damen an angeborener Blasenschwäche leiden?) Autobus – Metro, nach 12 km Marsch - endlich in Richtung Nachtquartier!!!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Die überaus nette Gastfamilie algerischer Herkunft bewohnt ein kleines Einfamilienhaus im Süden von Paris. Vom Zentrum aus sehr einfach zu erreichen: mit dem RER (in dem es leider kein WC gibt) von der Ile de la cite´ bis zur Station Savigny sur Orge in einem durch!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Anscheinend war ihnen diese Beschreibung zu exakt, zu genau, zu einfach, zu langweilig oder möglicherweise zu monoton – anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass sie stattdessen 8 Stationen mit dem Autobus von den Champs Elisees zur Opera von dort 17 Stationen mit der Metro irrtümlich (aufgrund eines kommunikationstechnischen Übertragungsfehlers) in Marie d´Ivry ausstiegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">„Ha! Die werden staunen! Wir nehmen uns hier ein Taxi und fahren direkt vor deren Haustüre!“ Vorschlag der Freundin wurde einstimmig angenommen. Zuerst kaufen sie jedoch noch einen hübschen Blumenstrauss für die Gastmutter. Naja, Strauß ist vielleicht nicht das passende Wort für das Blumengeschenk. Während die Verkäuferin die Blume kunstvoll verpackt, fragen sie in flottem französisch, wo denn hier der Taxistand sei. „ Taxi? Ici?“ Die Verkäuferin und eine anwesende Kundin sehen sich fragend an. „Wir wollen nach Orge (Lautschrift: orsch) mit dem Taxi fahren.“ Verständnisloses Kopfschütteln soll bedeuten: viel zu weit, viel zu teuer, komplett verrückt und überhaupt gibt’s hier sowieso keine Taxis. Aber gleich ums Eck fährt der Bus zum RER (natürlich der, mit dem sie direkt aus der city …..), e voila …. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Weiter - nun mit einer Blume in der Hand - beobachtet der Satellit wieder die Rotjacken-Viererbande auf ihrem weiteren Pfad der Erkenntnis: 9 Stationen mit dem Bus zum Bahnhof RER und läppische 30 Minuten zum ersehnten Ziel: Savigny sur Orsch wir kommen!!!!!!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Letzte Instruktion vom Handy der Gastfamilie aus: der Gastvater wartet in einem grauen Opel mit eingeschaltetem Licht am Parkplatz auf uns. Tres gentile! Merci beaucoup! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">In Orsch ist es bereits ziemlich dunkel, die vier vermummten Gestalten nähern sich dem grauen, schnittigen Opel und stürzen sich erleichtert auf die Autotüren … mais? Aberr warrum hat Papa sisch eingesperrt in diese Wagen?? Langsam öffnet sich das elektrische Fenster, ein sehr junger, sehr hübscher Mann blickt ängstlich auf die Skihauben Terroreinheit und sein Blick verrät, dass er absolument nicht weiß, was von ihm nun verlangt wird … ?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Der fauxpas klärt sich schnell auf:<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>es gibt noch einen ganz anderen Parkplatz, mit einem ganz anderen grauen Opel, einem ganz anderen Gast-Papa mit ganz, ganz anderem Aussehen!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Quel diner! Ein wundervolles Dinner lässt diesen ereignisreichen Tag ausklingen mit Champagner, Couscous e aussi galette du roi! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Beim anschliessenden Bauchtanz im Kreise der Familie bekommen sie nicht nur einen hysterischen Lachkrampf, sondern auch noch einen Vorgeschmack auf einen eventuellen Algerienurlaub. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Bonne nuit! E merci!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Der Satellit fokussiert am nächsten Tag die Rote Jacke und stellt fest, dass die Truppe Zuwachs bekommen hat: Maman irrt mit ihnen durch alle möglichen Arrondisments von Paris: Trocadero - WC – Tour Eiffel – WC – Metro – Bistro – WC – Metro – Sacre Coeur – Montmartre – Bistro – WC – Metro – Quartier Latin – WC – genug für heute, das waren wieder fast 10 km Fussmarsch ……..</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Es ist soooo kalt! Ganz langsam geht die Sonne unter und Paris versinkt sanft in die Freitag Abend Dunkelheit. Die Weihnachtsbeleuchtungen in den Strassen leuchten noch mutig weiter und sollen ein wenig an die stille Weihnachtszeit erinnern, von der nun bald nichts mehr zu spüren ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Ein letztes Mal tief einatmen. Mit Pariser Luft in den Lungen steigen sie wieder in ihren Flieger, der sie mit einem sanften Lächeln auf den Lippen in ihre Heimat bringt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">„Au revoir Paris!<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"> Je me reviens </strong>bientot!“ </span><span style="font-family: Wingdings; mso-ascii-font-family: 'Times New Roman'; mso-hansi-font-family: 'Times New Roman'; mso-char-type: symbol; mso-symbol-font-family: Wingdings;"><span style="mso-char-type: symbol; mso-symbol-font-family: Wingdings;">J</span></span><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>2009 - Bitte warten!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 17:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a. wie allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[warten]]></category>

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		<description><![CDATA[Warten auf Veränderung. Warten auf Kreativität. Warten auf Änderung. Warten auf  Erkenntnis. Warten auf den Nachmittag. Warten auf innere Einsichten. Warten auf Montag. Warten auf Glück. Warten auf den Postmann. Warten auf dich. Warten auf Geld. Warten auf den Abend. Warten auf Emails. Warten auf den nächsten Tag. Warten in der Schlange. Warten auf Ruhe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 16pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Warten auf Veränderung. Warten auf Kreativität. Warten auf Änderung. Warten auf <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Erkenntnis. Warten auf den Nachmittag. Warten auf innere Einsichten. Warten auf Montag. Warten auf Glück. Warten auf den Postmann. Warten auf dich. Warten auf Geld. Warten auf den Abend. Warten auf Emails. Warten auf den nächsten Tag. Warten in der Schlange. Warten auf Ruhe. Warten aufs Wochenende. Warten auf Arbeit. Warten auf Sonne. Warten auf ein Läuten. Warten auf den nächsten Morgen. Warten auf Motivation. Warten auf die ersten Knospen. Warten auf Besuch. Warten aufs warten. Warten auf Regen. Warten auf den richtigen Zeitpunkt. Warten auf Donnerstag. Warten auf Lob. Warten aufs Essen. Warten an der Ampel. Warten auf Freude. Warten auf den Tag X. Warten auf Antwort. Warten auf Konsequenz. Warten auf das Gleiche. Warten auf Ideen. Warten auf Konsequenzen. Warten auf bessere Zeiten. Warten auf Gott. Warten auf das Lied. Warten auf Abenteuer. Warten aufs Gewitter. Warten auf Spannenderes. Warten auf nichts. Warten auf das Kribbeln. Warten auf die Angst. Warten auf Reaktionen. Warten aufs Teewasser. Warten auf Nachricht. Warten auf Verständnis. Warten auf Gemütlichkeit. Warten auf Geduld! Warten auf den Schlaf. Warten aufs Neue Jahr. Warten auf Kirschen. Genug gewartet! Prosit Neujahr !</span></span></p>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[begonnen hat der abend mit einem köstlichen schnitzerl und salat im altehrwürdigen, gemütlichen cafe´weimar in der währingerstrasse. ein achterl wein dazu und schöne gespräche und gedanken mit dem lebensmann. 
wir zahlen und überqueren die strasse zum WUK, einer parallelwelt zum cafe weimar. bis auf die strasse stehen schon menschen, die noch restkarten suchen. ein blick genügt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">begonnen hat der abend mit einem köstlichen schnitzerl und salat im altehrwürdigen, gemütlichen cafe´weimar in der währingerstrasse. ein achterl wein dazu und schöne gespräche und gedanken mit dem lebensmann. </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">wir zahlen und überqueren die strasse zum WUK, einer parallelwelt zum cafe weimar. bis auf die strasse stehen schon menschen, die noch restkarten suchen. ein blick genügt, um gleich festzustellen: hoffentlich nehmen die uns die karten nicht weg, weil wir schon viel zu alt sind für dieses event &#8230; ? <span id="more-180"></span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">endlich mal im WUK, denk ich mir und bin gleich verliebt in diese stätte: alter ziegelbau, graffitis an den wänden, wilder wein erobert im sommer die gemäuer - ehemalige lokomotivfabrik und das mitten in der stadt, mitten in wien! ich komm aus dem schauen, staunen und schmunzeln nicht heraus: so leiwande menschen hier, allesamt alternativ, jung, bunt, liebenswert - für mich als betrachter jedenfalls. </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">gern stell ich mich mit der garderobe in der langen schlange an - da kann ich noch mehr schauen und zuhören, was die alle so erzählen &#8230; ;-)) &#8220;hast du sie schon mal gesehen?&#8221; hör ich hinter mir, &#8220;ja, ich war schon auf vier konzerten &#8221; &#8230;. bin richtig aufgeregt, was mich hier wohl heute erwartet. </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">hab auch brav meine hausaufgaben gemacht: mir im myspace alle lieder von ihr angehört, mit dem mann und dem sohn diskutiert über ihre kunst, berichte gelesen in diversen internetseiten &#8230;.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">der vorraum zum konzertsaal war zum bersten voll - na wenigstens kalt wird mir nicht, denk ich, aber die blase, oh mein gott - such mir einen pfad durch die menge und wieder retour. </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">punkt acht gehen die türen auf zum saal, die menge quetscht sich hinein, schnell die letzten zigaretten ausgedämpft und so weit wie möglich nach vorne &#8230;..</span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">ok, da steh ich nun, der mann neben mir. gutes schuhwerk hab ich vorausblickend ja angezogen. ich seh und hör mich um: neben mir zwei große fesche, englischsprechende typen, vor mir ein riese mit seinem freund, sympatisch, hinter mir studentinnen, die sich von ihren studienerfolgen und misserfolgen erzählen, fast jeder hat einen bierbecher in der hand und schnell erkenne ich, daß auch das riesige rauchverbot schild nur pro forma angebracht ist. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">ich steh, recke mich, strecke mich, versuche die beste sicht zu ergattern - ist aber noch lange nicht notwendig. blicke auf die handy uhr: 20.20 uhr, naja, eigentlich sollte sie schon seit 20 minuten spielen &#8230; kein mensch regt sich auf, keine unruhe im publikum, alle ganz entspannt, ganz fröhlich. vorrecht der jugend: die haben noch soooo viel zeit <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">20.40 uhr, der saal verdunkelt sich, alle werden still, das ensemble betritt mit taschenlampen die bühne, fast gespenstisch &#8230;. dann erscheint sie &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. es geht los &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">während ich lausche überleg ich, wie ich diese kunst in worte fassen könnte, wie ich aufschreiben werde, was ich hier höre und erlebe:</span> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">ein 19jähriges, zartes und doch selbstbewusstes mädchen, mit einer stimme wie, wie &#8230;. voll und stark, wunder-voll, kräftig, laut, dann wieder zitternd und ängstlich und ganz einfach schön! </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">dieses kind einer steirischen schweinezüchterfamilie, die drauf und dran ist mit ihrer kunst die welt zu erobern, sinnbild der jugend von heute - sie spricht ihnen aus der seele, sie trifft sie so tief im innersten, daß es fast schmerzvoll scheint &#8230;. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">die zwei hübschen engländer neben mir, küssen sich leidenschaftlich &#8230; meine gedanken schweifen ab: ich beobachte das ensemble, streicher und bläser, allesamt so konservativ und trotzdem mit begeisterung und professionalität bei der sache - nichts ist dem zufall überlassen, jeder ton passt, anja am klavier, das sie beherrscht und liebt seit sie 6 jahre alt ist &#8230; die musik: eine mischung aus klassik, electronik, weltuntergang und emotion &#8230;&#8230; nicht zu beschreiben, kunst eben - eine ganz neue richtung - für mich zumindest. </span></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">der nächste song, ein flash und der ganze zuschauerraum ist grell erleuchtet, die bühne dunkel, ich beobachte die menschen rund um mich, manche fühlen sich nicht so ganz wohl dabei &#8230;. die stimmung schwillt an zum großen finale. dieses letzte, grandiose lied, zaubert auch mir eine gänsehaut auf den körper, sie singt, sie tanzt, es erinnert mich an ein ritual, ich denke an hexen, beschwörungen, tod &#8230;&#8230; </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">bravo! bravo! tobender applaus! bravo anja!!</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: Arial;">danke anja auch von mir! ich gehöre also auch noch nicht zum alten eisen &#8230;. ;-))</span></div>
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		<title>uschiART Einladung 4. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 07:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[d. wie dolores]]></category>

		<category><![CDATA[k. wie kunstprojekt 2009]]></category>

		<category><![CDATA[Arena]]></category>

		<category><![CDATA[contact high]]></category>

		<category><![CDATA[Impulsetanz]]></category>

		<category><![CDATA[Sommerkino]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey Alte, schon lange nichts mehr von dir gehört … ? Gräbst dich jetzt ein, seit du 50 bist? Nein ganz und gar nicht, ich betreibe Altersforschung, damit ich dich dann beraten kann, wenn du auch ins gewisse Alter kommst. Was ist mit deinem ART Projekt, gibt es das noch, oder hast schon genug davon? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="color: #008000;">Hey Alte, schon lange nichts mehr von dir gehört … ? Gräbst dich jetzt ein, seit du 50 bist?</span> Nein ganz und gar nicht, ich betreibe Altersforschung, damit ich dich dann beraten kann, wenn du auch ins gewisse Alter kommst. <span style="color: #008000;">Was ist mit deinem ART Projekt, gibt es das noch, oder hast schon genug davon? </span>Ich hab noch nicht genug davon, monatlich ein Event hab ich gesagt und ich bin im Plan: wir haben jetzt Mitte des Jahres und es waren bisher sechs Events.<span id="more-174"></span> <span style="color: #008000;">Was? So viele und bei keinem davon war ich dabei?</span> Selber Schuld. MUMOK, Lesung, Tricky women, Stummfilm Matinee´, Jazzkeller und der super inchies-workshop von Alex. Mir hats jedenfalls bis jetzt großen Spaß gemacht und ich bin schon ganz neugierig auf den Rest des Jahres. Mit dir rechne ich nicht mehr, werd dich aber dennoch immer unterrichten, was wir so treiben. <span style="color: #008000;">Na hallo? Was soll das denn heißen: mit mir rechnest nicht mehr? Sicher komm ich das nächste Mal mit. Außer es ist was ganz Abgefahrenes, das mich nicht interessiert und bei dir muß ich ja mit dem Schlimmsten rechnen, oder?</span> Könntest Recht haben … die nächsten beiden Dinge die ich mir ausgesucht hab sind nicht gerade „abgefahren“ aber trotzdem keine 0815 Veranstaltungen – ich fürchte fast, ich werd wieder auf dich verzichten? <span style="color: #008000;">Na schieß schon los, ich höre es mir zumindest mal an. </span>Ich hab überlegt, was wir noch nicht im Programm hatten und da fehlt mir persönlich der moderne Tanz. Zur Zeit läuft in Wien das alljährliche ImPulsTanzFestival und ich werde mir am 22. Juli um 22.15 Uhr im Schauspielhaus eine Performance von zwei österreichischen Tänzern ansehen: Andrea Maurer&amp;Thomas Brandstätter. <span style="color: #008000;">Na toll! So spät? Da schlaf ich ja nach zehn Minuten ein …? </span>Weichei, dann bleib eben daheim, ich gehe vorher was trinken und dann geb ich mir das! Nächste Möglichkeit für dich ist dann der 14. August, da schlag ich mehrere Fliegen auf einen Schlag. <span style="color: #008000;">Und die wären?</span> Ich will immer schon mal in die ARENA gehen … <span style="color: #008000;">Ts,ts,ts jetzt nenn ich dich aber Weichei: du warst noch nie in der ARENA? Shame on you und du willst alternativ sein?</span> Hab ich das denn jemals behauptet? <span style="color: #008000;">Na ok, red weiter.</span> Ich möchte gerne ein Openair Kino besuchen, das gibt’s im Sommer in der ARENA, plus das für mich Wichtigste: sie spielen dort den Film „contact high“ einen österreichischen, ziemlich flippigen und sicher abgefahrenen Film, der unter anderem bei uns am Hirschstettner Badeteich gedreht wurde! Ich liebe den modernen österreichischen Film! <span style="color: #008000;">Das klingt alles wenig berauschend für mich, Beginnzeit? </span>Einlaß ist um 20.00 Uhr, der Film beginnt nach Einbruch der Dunkelheit so circa um 21.45 Uhr, auch bei jeder Witterung. Essen und Trinken kann man dort auch. So, das sind vorerst mal meine Sommervorschläge. Aufgrund deiner Reaktion schätze ich mal, dass ich dir nur hinterher die Fotos zeigen werde … ? Aber egal, wie auch immer du dich entscheidest, ich hab dich trotzdem lieb <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Wie sagte Alfred Polgar so schön: „Du weißt, dass Freundschaft keine Nutz-, sondern eine Zierpflanze ist“ <span style="color: #008000;">Grrrr, nettes Zitat wiedermal und so besonders klug! </span>Für den Herbst hab ich auch schon viele gute Ideen im Kopf. Unbedingt vormerken für September: ein weiterer workshop mit Alex ist in Planung, Genaueres erzähl ich dir das nächste Mal! Bis bald Dolores!</span></span></p>
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		<title>Pilgern</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 08:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a. wie allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Frauenabenteuer Pilgern beginnt am Donnerstag, 11.Juni mit der Fahrt nach Rohrbach. Weiter mit Herrn Eder, der uns interessante Details am Weg zeigt. (Swingerclub mitten in den Wäldern Oberösterreichs  ?) Begrüßung in Cesky Krumlov mit tobendem Gewitter und Schnürlregen. Wundervoll mystische Stadt! Panzion Gardena. Zimmerauslosung: Helga/Alex, Hanni/Liane, Uschi/Uli und Dorli/Margit. Entscheidungsfindung mit 8 Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Frauenabenteuer <strong>Pilgern</strong> beginnt am <strong>Donnerstag, 11.Juni</strong> mit der Fahrt nach Rohrbach. Weiter mit Herrn Eder, der uns interessante Details am Weg zeigt. (Swingerclub mitten in den Wäldern Oberösterreichs <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ?) Begrüßung in <strong>Cesky Krumlov</strong> mit tobendem Gewitter und Schnürlregen. Wundervoll mystische Stadt! Panzion Gardena. Zimmerauslosung: Helga/Alex, Hanni/Liane, Uschi/Uli und Dorli/Margit. Entscheidungsfindung mit 8 Personen schwierig, schwieriger am schwierigsten? Die Sonne kommt ganz unvermutet hervor: Krumau!! Wir kommen, um dich zu sehen! Leckeres Abendessen in der &#8220;Kanne&#8221; und dann gehts los mit Stanislaus und seiner Fackel. Fast zwei Stunden durch die mystischen Gässchen im Kerzenschein. Geschichten, Anekdoten, Geheimnisvolles, Alchimisten - der Herr aus dem 16. Jahrhundert erzählt aus seiner Welt: &#8221; Was SIE hier sehen, kann ich nicht mehr sehen &#8230; &#8221; und &#8221; Was ich hier sehe, können SIE noch nicht sehen &#8230;!&#8221;        &#8221; Ein Prophet hat mir geflüstert, daß hier in ein paar hundert Jahren ein Maler wohnen wird, er wird jung sterben und viele wunderschöne Werke hinterlassen &#8230; &#8221; Krumau, Stadt des Schweigens: alles sehen, alles hören, aber nichts erzählen von den Geheimnissen der Alchimisten. Adieu Stanislaus, wir werden dich und deine Fackel weiterempfehlen!<span id="more-167"></span></p>
<p><strong>Freitag, 12. Juni</strong>, erster &#8220;echter&#8221; Wandertag!Wir verabschieden uns von Krumau und hinterlassen an der Stadtmauer unsere Symbole. Ein Kraftkreis gebildet und: los gehts ins Abenteuer! Wald, Wald, Wald. Die Hauptgesprächsthemen: welche Markierung und wo genau befindet sie sich? Gehen, gehen, gehen, trab, trab, trab, trott, trott, trott. Wir verirren uns alle unabhängig voneinander und finden im Endeffekt - dem Handy sei Dank - wieder glücklich zusammen! Weiter durch ehemaliges Sperrgebiet, verwunschen, verwachsen, keine Menschenseele. Ein kleines, stickiges Wirtshaus im Kaff - keiner spricht deutsch aber mit Gebärdensprache kommen wir doch noch zu Radler und gatschigen Fischstäbchen mit Pommes. Weiter bis zum Stausee, Müdigkeit macht sich schon bemerkbar, aber das Ziel naht, wir erkennen schon den Kirchturm in der Ferne. Dem Lipno Stausee entlang vorbei an kleinen Blockhäusern bis zum Kaffeehaus am Hauptplatz. Sitzen, endlich! Neuerlich losen wir unsere Zimmereinteilung. Hat uns die Krumauer Mythenwelt immer noch fest im Griff, oder ist es Magie - Margit zieht exakt die gleiche Zimmerpaarung. Wir beziehen unsere Pension Florian und lassen uns die böhmische Küche im Hausrestaurant gut schmecken. Alex hält uns medizinisch auf Trab und wir lernen von Uli den Akupressurpunkt für Kreislaufkollaps! Nicht vergessen: schmieren, salben, cremen und massieren, morgen gehts weiter und wir geben nicht auf! Good night, ihr alle lieben Mädels - hab euch lieb!</p>
<p><strong>Samstag, 13. Juni</strong> Erwachen mit Sonnenschein!Auf, auf Mädels zur Fähre und mit dem kleinen Berti übers Wasser! Eine wundervolle Wanderung steht uns heute bevor: Nationalpark Böhmerwald. Wir sind uns einig, daß wir heute langsam, bedächtig und mit mehreren kurzen Pausen wandern wollen. Erstaunlicherweise sind heute aller wieder fit und fröhlich, was eine Nacht Regeneration ausmacht? Die Pausen werden verwendet, um die neuesten Müsliriegelsorten zu besprechen und im Gehen kommen wundervolle Ideen, so ziemlich alle Weltprobleme zu lösen <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Die Gruppe teilt sich auf halbem Wege. Uli, Margit und Hanni gehen den längeren Weg, die anderen den Abschneider entlang an Dorlis Schwemmkanal. Die letzte Zimmerauslosung hat eine neue Kombination ergeben: Uli/Dorli, Alex/Hanni,Margit/Liane und Uschi/Helga. Die langsamere Gruppe ist natürlich aufgrund der Abkürzung wesentlich schneller im Kaffeehaus in Aigen und gönnt sich eine kliene Jause. Jööööö! Tut so gut, das Sitzen, wir strecken unsere Glieder und wollen nie mehr wieder aufstehen! Wär eigentlich auch besser gewesen, denn als es so weit war zu gehen, staksten wir fünf mit den Stöcken über den Hauptplatz unter den mitleidigen Blicken der Dorfbevölkerung: &#8221; Ma, de Orman! Haum de koan Betreuer mit auf denan earnan Behindertenausflug?&#8221; Alex schleppte sich spastisch über die drei Stufen zum kIrchentor. Keuchend und wild mit den Stecken fuchtelnd begehrte sie Einlaß, um durch die Segnungen des Heiligen ? Was-i-net wieder zugenesen. Nach einem kleinen Kirchenrundgang sind die Muskeln gleich wieder erwärmt, die Gelenke qietschen nicht mehr und so treten wir glücklich und fröhlich aus dem Kirchentor: &#8220;Wir sind geheilt!&#8221; Nach ein paar Begegnungen und Gesprächen mit der Landbevölkerung finden wir unsere Resi-Pension! Aber, uuups? Resi hat unsere Reservierung verschlampt und hat leider keine Zimmer mehr frei &#8230; da nützt uns auch der Kontakt mit den anderen, hübschen, männlichen gästen im Hause nix. Helga und ich nehmen heroisch die Besenkammer, die Königin nächtigt mit ihrer Gefolgschaft ein paar Häuser weiter. Mädels, wir haben ja gesagt, es ist ein Abenteuerurlaub. Das alles kann unserer Freude und guten Laune keinen Abbruch tun: auf in den Schlägler Stiftskeller! Ein wundervoller Abend in gemütlicher Atmosphäre und sehr leckeren Spezereien.</p>
<p><strong>Sonntag, 14. Juni</strong> dieser letzte Tag ist ja für uns Pilgerinnen schon fast als Klacks anzusehen - läppische 15 Kilometer? Pah! Mit Sonnenbegleitung durchs wunderschöne Mühlviertel, grüne, saftige Wiesen und Hügel, Kühe, Bauernhöfe so ordentlich und sauber - ja man merkt schon ein wenig, daß wir durch Österreich marschieren! Rohrbach erscheint in der Ferne und läßt das Ziel immer näher rücken. Wir versammeln uns nochmals kurz vor dem Ort - wir wollen gemeinsam ankommen! Viele glückliche Fotos an der Ortstafel geschossen - hurrrah! Wir habens alle, alle geschafft und feiern unser fantastisches Erlebnis in einem netten Landgasthof bei Radler und gutem Essen! Als Draufgabe bekommen wir sogar noch den Segen der Heiligen Weiss-ich-nicht ab von einem Motorrad-Pfarrer, der uns sofort als Pilgergruppe erkannt hat <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alle Zweifel die zu Beginn der Reise aufkamen, wie:  &#8230; werd ich das schaffen? Wie wirds mir gehen? Werd ich auch alles mithaben? &#8230; sind mit einem Schlag verflogen! Wir planen im Geiste schon die nächste Route entlang des Jakobsweges, jetzt wissen wir ja alle, wie es sein kann. Jeder hatte die Möglichkeit, für sich selbst herauszufinden, ob das Pilgern einen &#8220;Weg&#8221; für ihn darstellt. Einen Weg, Bewegung in wundervoller Natur zu machen, einen Weg, gemeinsam mit Freunden ein Stück des Lebens zu gehen, einen Weg, zu sich selbst zu finden. Jeder wird hier für sich andere Erfahrungen mitnehmen.</p>
<p>Für mich persönlich kann ich sagen, diese vier Tage in der Natur gemeinsam mit Freunden erfüllte mich mit großer Freude und auch einem sehr tiefen Gefühl von Freiheit. Ich fühlte mich so frei, wie zuletzt beim Fasten - es zählte der Augenblick, das Gehen, der Weg, die Gespräche, der Anblick der Natur.  Der kleine Rucksack am Rücken mit allem, was man braucht - unglaublich wie wenig man braucht &#8230; ? Das nehme ich mit in meinen Alltag und freue mich aufs nächste Pilgerabenteuer!</p>
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		<title>Linz o9</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 18:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a. wie allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[k. wie kunstprojekt 2009]]></category>

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		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Leberkas-Pepi]]></category>

		<category><![CDATA[Linz o9]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf nach Linz Leute! Linz Kulturhauptstadt des Jahres! Ich hab mich dieses Wochenende in Linz verliebt. Wunderschöne, restaurierte Häuser, Plätze, Kirchen, grüne Hinterhöfe und Innenhöfe, nette Lokale, hübsche Geschäfte, freundliche Menschen, viel Jugend und natürlich mittendrin die Donau. Herz was willst du mehr?
Wir wohnten direkt am Hauptplatz in einem alt ehrwürdigen Haus, das ehemals als Kloster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf nach Linz Leute! Linz Kulturhauptstadt des Jahres! Ich hab mich dieses Wochenende in Linz verliebt. Wunderschöne, restaurierte Häuser, Plätze, Kirchen, grüne Hinterhöfe und Innenhöfe, nette Lokale, hübsche Geschäfte, freundliche Menschen, viel Jugend und natürlich mittendrin die Donau. Herz was willst du mehr?<span id="more-165"></span></p>
<p>Wir wohnten direkt am Hauptplatz in einem alt ehrwürdigen Haus, das ehemals als Kloster erbaut wurde. Von hier aus unternahmen wir unsere Touren entlang der Donau, kreuz und quer durch die Stadt und sogar auf den Dächern der Stadt. Die Kulturhauptstadt bietet auf Schritt und Tritt interessante und sehenswerte Veranstaltungen. Der &#8220;Höhenrausch&#8221; führt dich auf einer Holzkonstruktion in luftiger Höhe über einen Teil der Innenstadt, lädt zum  beobachten und zuhören ein und zeigt auf seinem Parcour moderne Kunst. Das Ars Electronica Center, liebevoll AEC genannt ist sowieso eine Reise wert! Direkt an der Donau gelegen ist es nicht nur für Elektronikfreaks ein absolutes Muss. Ganz nett sind dort die Mitarbeiter, die dir mit Freude alles erklären.</p>
<p>Zufällig war an der Donau auch ein Mini Donauinselfest <img src='http://www.uschiart.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> zwei Bühnen mit verschiedensten Musikdarbietungen. Als Wiener schmunzelt man da ein wenig. Mit der neuen Pöstlingbergbahn auf den Aussichtsberg der Linzer kann man machen, wenn einem sonst nichts besseres einfällt. Da gefiel mir der botanische Garten wesentlich besser. Er ist wunderschön!</p>
<p>Kulinarisch hat uns am besten der Leberkas-Pepi gefallen! Eine wundervolle Idee und herrliche Leberkas Qualität! Das Bier ist herrlich hier. Linzertorte muß man mögen. Für meinen Geschmack zu trocken.</p>
<p>Zwei Tage sind für Linz zu kurz - wir kommen wieder!!</p>
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